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		<title>Passivhaus Kompendium RSS-Feed</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten vom Passivhaus Kompendium</description>
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			<title>Passivhaus Kompendium RSS-Feed</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 06 May 2013 12:29:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Pro Passivhaus wählt Vorstand neu</title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/pro-passivhaus-waehlt-vorstand-neu/</link>
			<description>Auf der Mitgliederversammlung des Vereins Pro Passivhaus e. V. im April in Dießen am Ammersee...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf der Mitgliederversammlung des Vereins <link http://www.propassivhaus.de/ - external-link-new-window><b>Pro Passivhaus e. V.</b></link> im April in Dießen am Ammersee (Gastgeber war der Lüftungstechnikhersteller Heinemann GmbH) haben die stimmberechtigten Mitglieder einstimmig den Vorstand für die Arbeit des letzten Jahres entlastet. Auch die Rechnungsprüfer wurden einstimmig entlastet. 
Turnusmäßig wählt die Mitgliederversammlung die Führungsgremien des Vereins alle zwei Jahre neu, und so wurde in diesem Jahr wieder ein neuer Vorstand bestimmt, der bis auf kleine Veränderungen im Wesentlichen der alte ist. 
Jeweils ohne Gegenstimmen wurden gewählt: 
1. Vorstand: Roland Matzig, r-m-p architekten und ingenieure<br /> 2. Vorstand: Johannes Laible, Laible Verlagsprojekte – Passivhaus Kompendium
Als Beisitzer wurden gewählt: <br /> Sandra Bayer-Teixeira, REECO GmbH, <br /> Thomas Eisert, IsoLohr GmbH, <br /> Sylwia Marszalek, HOTTGENROTH SOFTWARE GmbH &amp; Co. KG,<br /> Helmut Schindler, AEREX HaustechnikSysteme GmbH
Außerdem:<br /> 1. Rechnungsprüfer: Dirk Wiegand, Wiegand Fensterbau<br /> 2. Rechnungsprüfer: Dr. Thomas Fehlhaber, UNIPOR-Ziegel Marketing GmbH
Unterstützt wird der ehrenamtlich arbeitende Gesamtvorstand weiterhin von Katharina Pogoda als hauptamtliche Mitarbeiterin. Etliche Mitglieder engagieren sich außerdem gemeinsam mit den Vertretern des Gesamtvorstands in verschiedenen Arbeitsgruppen. 

<link http://www.propassivhaus.de>www.propassivhaus.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 12:29:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Reiseführer durch die Passivhaushauptstadt</title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/reisefuehrer-durch-die-passivhaushauptstadt/</link>
			<description>Frankfurt am Main ist Spitzenreiter beim Bau von Passivhäusern und gehört nicht nur in Deutschland,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frankfurt am Main ist Spitzenreiter beim Bau von Passivhäusern und gehört nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa zur Topliga beim Klimaschutz. Mit einem bisher einmaligen Buch lädt die Mainmetropole ihre Besucher jetzt ein, dieses Engagement näher kennenzulernen: Der Reiseführer „Das energieeffiziente Frankfurt“ führt auf Routen durch die Stadtteile, entlang an Bürobauten, Wohnanlagen und kulturellen Einrichtungen mit bemerkenswerten Energiesparmaßnahmen sowie einer hochwertigen Architekturgestaltung. Zugleich gibt er Hinweise auf die touristischen Sehenswürdigkeiten. Das Buch mit 160 Seiten und zahlreichen Abbildungen richtet sich an Fachdelegationen, Messe- und Kongressbesucher sowie Touristen und Bewohner, die sich über energieeffiziente Gebäude, Heizkraftwerke und Solaranlagen informieren möchten. Herausgeber der zweisprachigen Publikation (deutsch – englisch) sind das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main, Smart Skript und der Weststadt Verlag. Über die ISBN 978-3-940179-15-9 kann das handliche Buch im Format 18 cm x 11,5 cm ab dem 10. April zum Preis von 9,95 Euro bestellt werden. Es erscheint in einer Erstauflage von 5.000 Exemplaren.
Der Reiseführer über Klimaschutz in Frankfurt gibt einen Überblick zu „Green Buildings“ und zu dezentralen, effizienten Strukturen der Energieversorgung. Denn damit ist Frankfurt auf dem besten Weg zu einer „grünen Stadt“: Allein die CO2-Emissionen sind hier in den letzten 20 Jahren um mehr als zehn Prozent gesunken. Bereits im Jahr 1990 ist die Stadt Frankfurt am Main eine Verpflichtung für den Klimaschutz eingegangen, indem sie das Klima-Bündnis mitgründete und ihm beitrat. Inzwischen haben sich 1.600 Städte, Gemeinden und Landkreise in 20 europäischen Ländern dazu bekannt, ihren CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu verringern. Darüber hinaus will Frankfurt mit dem „Masterplan 100% Klimaschutz“ sein Klimaschutzkonzept weiterentwickeln und eine möglichst vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 anstreben.
Mehr als 70 Prozent der Energie wird in Städten verbraucht. Durch Energieeffizienz kann gut die Hälfte des heutigen Strom- und Wärmebedarfs eingespart werden. Die andere Hälfte könnte mit erneuerbaren Energien aus dem Stadtgebiet und der Region gedeckt werden. Energieeinsparung ist deshalb auch Kern des Masterplans zu 100 Prozent Klimaschutz. Die größten Potenziale liegen hier bei den Gebäuden. Durch eine Sanierung kann der Energiebedarf bei den meisten Häusern um mehr als 50 Prozent reduziert werden. Zudem gilt es zukünftig, auch die energetische Modernisierung ganzer Stadtteile und Wohnviertel zu realisieren. Hier kann Frankfurt auf seine Erfahrungen im Passivhausbau, bei Wärmenetzen mit Kraft-Wärme-Kopplung und Solarenergie zurück greifen. Gelungene Beispiele hierfür zeigt der Reiseführer „Das energieeffiziente Frankfurt“.
<img src="uploads/RTEmagicC_Titel_WV_Energie_FFM_2013.jpg.jpg" height="390" width="244" alt="" />
Gehbauer-Schuhmacher, Bettina <br /> Das energieeffiziente Frankfurt.<br /> Format 18 cm x 11,5 cm<br /> ISBN: 978-3-940179-15-9 <b><br /> </b>9,95 Euro]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 10:13:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Deutscher Architekturpreis für 1. Museum mit Passivhausstandard</title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/deutscher-architekturpreis-fuer-1-museum-mit-passivhausstandard/</link>
			<description>Der mit 30.000 Euro dotierte Deutsche Architekturpreis 2013 geht an das Büro Lederer Ragnarsdóttir...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der mit 30.000 Euro dotierte Deutsche Architekturpreis 2013 geht an das Büro Lederer Ragnarsdóttir Oei Stuttgart für das Kunstmuseum in Ravensburg. Zudem vergab die Jury fünf Auszeichnungen mit jeweils 4.000 Euro Preisgeld sowie fünf Anerkennungen mit je 2.000 Euro. Die entsprechend geehrten Projekte und Büros sind beiliegend aufgeführt.
Bundesbauminister Peter Ramsauer sagt über das Passivhaus-Projekt:&nbsp; &quot;Das neue Kunstmuseum in Ravensburg ist ein großartiges Plädoyer für die behutsame Fortentwicklung der europäischen Stadt. Das Büro Lederer Ragnarsdóttir Oei zeigt anschaulich, dass diese Entwicklung auch mit Passivhausstandard möglich ist. Denn jeder Neubau ist auch ein Eingriff in ein gewachsenes Stadtbild. Die städtebauliche Einbindung ist mit dem Neubau des Kunstmuseums Ravensburg außerordentlich gut gelungen. Auch die Frage der Baukultur ist sehr gut gelöst worden. Ich gratuliere dem siegreichen Team und den anderen Preisträgern auf das Herzlichste.&quot;
Und Sigurd Trommer, Präsident der Bundesarchitektenkammer über das Siegerprojekt: &quot;Zukunftsfähige Gebäude müssen hohe Ansprüche an Qualität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllen. Sie sollen mit ihrer Gestalt und Funktion ihre Orte bereichern und beleben, sollen Betrachter und Benutzer anregen und erfreuen. Das gelingt dem Kunstmuseum Ravensburg, dem weltweit ersten Passivhaus-Museum, von den Architekten Lederer Ragnarsdóttir Oei. Es fügt sich zugleich wunderbar in das schöne historisch gewachsene Stadtbild von Ravensburg.&quot;
Das Gebäude, das inbesondere expressionistische Werke der Sammlung Selinka aber auch zeitgenössische Werke zeigt, begeistert seit Monaten viele weil es einerseits einer modernen Architektursprache folgt, andererseits wirkt, als gehöre es genau an diesen Platz und stünde womöglich „schon immer“ dort. Unterstützt wird der Effekt durch die Verwendung gebrauchter Klinkerbausteine, die aus einer belgischen Klosteranlage stammen. 
Für die Passivhausplanung zeichnet das Allgäuer Büro Herz &amp; Lang verantwortlich. 

<img src="uploads/RTEmagicC_KRV3.jpg.jpg" height="401" width="300" alt="" />&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_KRV1.jpg.jpg" height="225" width="300" alt="" /> <img src="uploads/RTEmagicC_KRV2_02.jpg.jpg" height="225" width="300" alt="" />
Fotos: Roland Halbe, Stuttgart

Der Deutsche Architekturpreis wird seit 1971 vergeben. Auslober waren wie 2011 das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK).
Die feierliche Preisverleihung durch Bundesbauminister Peter Ramsauer und dem Präsidenten der Bundesarchitektenkammer Sigurd Trommer findet am 12. Juni 2013 im BMVBS in Berlin statt.
Weitere Informationen: <link http://www.bbr.bund.de/cln_032/nn_947706/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherArchitekturpreis/Architekturpreis__node.html?__nnn=true - external-link-new-window>Website des BBR</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 09:45:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>„Passivsten“ auf internationaler Tagung</title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/passivsten-auf-internationaler-tagung/</link>
			<description>Hunderte „Passivisten“ haben das Bild der Teilnehmer auf der diesjährigen internationalen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hunderte „Passivisten“ haben das Bild der Teilnehmer auf der diesjährigen internationalen Passivhaustagung in Frankfurt am 19. und 20. April geprägt. Auch die begleitende Fachausstellung der führenden Hersteller von Passivhauskomponenten war erkennbar von &quot;Passivisten&quot; unterwandert. Nicht nur Publikum, sondern auch viele Standbesetzungen trugen weithin sichtbare Buttons mit der schlichten Aufschrift „Passvist.“ bzw. „Passivistin.“ 
Manch uneingeweihter Besucher von Tagung und Ausstellung war zunächst verwirrt: Haben hier Pazifisten mit Rechtschreibschwäche den jährlichen Branchentreff unterwandert? In der Tat ging von den freundlichen Buttonträgern eine ähnlich fröhliche Stimmung aus, wie von den singenden Friedensbewegten auf den Demos und Kirchentagen der 1980er Jahren. 
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Wofür also standen die vielen „Passivisten“, die im Verlauf der Veranstaltung überdies erkennbar mehr wurden? Eine Antwort gab es bei jedem, der den schwarzen Schriftzug auf weißem Grund am Revers trug. Als Quelle der immer mehr werdenden Buttons konnte u. a. Katharina Pogoda, hauptamtliche Mitarbeiterin beim Verein Pro Passivhaus ausgemacht werden. Sie klärte lachend darüber auf, dass „Passivisten begeisterte Anhänger des Passivhauses“ sind. Nichts weiter. Die junge Architektin und zertifizierte Passivhausplanerin freute sich erkennbar, dass es der Passivhausszene gelungen war, einen augenzwinkernden Ausdruck zu installieren, der „den Begriff des Passivhauses positiv auflädt, ohne aber für ein konkretes Produkt, ein Unternehmen oder eine Organisation zu stehen“. 
So drückt der „Passivist“ tatsächlich einzig ein leidenschaftliches Bekenntnis zum Passivhaus als konsequentestem Gebäudeeffizienzstandard aus. Eine sympathische Idee also, der sich die Passivhausbewegten nicht nur auf der Tagung gerne anschließen. 
<img src="uploads/RTEmagicC_p1_02.jpg.jpg" height="224" width="300" alt="" /> <img src="uploads/RTEmagicC_p2_03.jpg.jpg" height="223" width="280" alt="" />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 21:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Passivhaus-Ausstellung und -Tagung in Frankfurt  </title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/passivhaus-ausstellung-und-tagung-in-frankfurt/</link>
			<description>Bei der Fachausstellung  zur Internationalen Passivhaustagung am 19. und 20. April in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei der Fachausstellung &nbsp;zur Internationalen Passivhaustagung am 19. und 20. April in Frankfurt am Main zeigen führende Hersteller aus aller Welt ihre neuesten Entwicklungen. Ob Dämmstoffe, hocheffiziente Fenster oder Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung – auf der Ausstellung am Rande der jährlichen Passivhaustagung finden Besucher kompetente Beratung und innovative Produkte im direkten Vergleich. 
Die Ausstellung in Halle 5.0 am Congress Center ist kostenlos und für alle Interessierten offen. Etwa 100 Produkthersteller sowie Institute und Fachverbände erklären an ihren Messeständen, wie das Passivhaus mit den richtigen Komponenten geplant wird und funktioniert. Zusätzliche Informationen gibt es auf einem speziellen Vortragsprogramm innerhalb der Ausstellung. 
Für Fachleute findet im Congress Center zeitgleich das wissenschaftliche Tagungsprogramm statt. Mehr als hundert Referenten berichten über ihre Erfahrungen mit Passivhaus-Projekten in der Praxis. Schwerpunkte sind in diesem Jahr unter anderem die energetische Sanierung und der zusätzliche Einsatz erneuerbarer Energien zur Versorgung von Gebäuden mit Strom. Eine Reihe von Vorträgen beschäftigt sich auch mit Entwicklungen in der Stadt Frankfurt am Main, die bereits zum zweiten Mal Gastgeber der Internationalen Passivhaustagung ist. <a name="2"></a>
Weitere Informationen:
<link http://www.passivhaustagung.de>www.passivhaustagung.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 09:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Planungstools PHPP in neuer Version</title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/planungstools-phpp-in-neuer-version/</link>
			<description>Zur Internationalen Passivhaustagung in Frankfurt am Main erscheint das Programm zur Planung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Internationalen Passivhaustagung in Frankfurt am Main erscheint das Programm zur Planung von Passivhäusern in neuer Version. Das PHPP 8 bietet nicht nur erweiterte Rechenverfahren und eine noch bequemere Dateneingabe – neu sind unter anderem eine zentrale Liste zertifizierter Passivhaus-Komponenten und die Einbindung von Stromerträgen aus Photovoltaik. Die ersten Exemplare des neuen Passivhaus-Projektierungspakets in deutscher Ausgabe werden am 19. und 20. April am Stand des Passivhaus Instituts vorliegen. In englischer Sprache wird das PHPP 8 im Sommer 2013 veröffentlicht. 
Die vom Passivhaus Institut entwickelte Software mit ausführlichem Handbuch ist seit Jahren eine zuverlässige Grundlage für Energiekonzepte von Effizienzhäusern. Das PHPP dient dabei nicht nur als Planungshilfe, sondern zugleich als Nachweis für die Einhaltung der Kriterien des Passivhaus-Standards – und damit etwa auch für eine KfW-Förderung.
Vergleichende Studien mit dynamischer Gebäudesimulation haben gezeigt, dass die PHPP-Algorithmen nicht nur für europäische Länder funktionieren. Auch für heißes und tropisches Klima liefern sie zuverlässige Ergebnisse. Das Projektierungspaket kann damit auf allen Kontinenten als Planungs- und Nachweiswerkzeug für Passivhäuser eingesetzt werden. Zusätzliche Eingaben und Berechnungsverfahren ermöglichen mit dem PHPP auch die Konzeption einer passiven Kühlungsstrategie. 
Die in der Praxis und im Hinblick auf die Europäische Gebäuderichtlinie (EPBD) zunehmende Kombination des Passivhauses mit erneuerbaren Energien ist im PHPP 8 ebenfalls berücksichtigt. Für Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Erdsonden lassen sich die erwarteten Erträge jetzt direkt im Programm ermitteln. Neben der bereits in früheren Versionen vorhandenen Berechnung der solaren Warmwasserbereitstellung wurde ein Verfahren integriert, das auch die solare Heizwärmebereitstellung abschätzen kann. Für die stetig wachsende Zahl zertifizierter Bauteile für Passivhäuser steht im PHPP 8 ein zentrales Komponenten-Blatt zur Verfügung, das regelmäßig aktualisiert werden kann. 
<b>Visualisierung mit 3D-Tool ab Sommer 2013</b>
Um die Eingabe der Daten noch bequemer zu gestalten, wurden die Nutzeroberfläche sowie einige Bedienelemente umstrukturiert und ergänzt. Zur zeichnerischen Eingabe und Visualisierung wird im Sommer 2013 außerdem das neu entwickelte 3D-Tool designPH hinzukommen. Das SketchUP-Plugin ermöglicht eine grafische Dateneingabe und eine Designmodellierung. Ein Vorgeschmack wird bereits auf der Ausstellung zur Passivhaustagung geboten.
Die Berechnungen der auf Excel basierten Software bleiben offen einsehbar, übersichtlich und inhaltlich nachvollziehbar. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 08:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eigentümerwechsel bei drexel und weiss</title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/eigentuemerwechsel-bei-drexel-und-weiss/</link>
			<description>drexel und weiss hat neue Eigentümer. Die Schweizer Josias Gasser Baumaterialien AG übernimmt 90...</description>
			<content:encoded><![CDATA[drexel und weiss hat neue Eigentümer. Die Schweizer Josias Gasser Baumaterialien AG übernimmt 90 Prozent der Anteile des Vorarlberger Niedrigenergie- und Passivhausspezialisten. Insgesamt 10 Prozent halten zukünftig die beiden drexel und weiss-Geschäftsführer Christof Drexel und Bernhard Rauter. Der bisherige Besitzer, die dänische VKR Holding, hat einen strategischen Richtungswechsel vorgenommen und ermöglicht deshalb diesen Schritt. Insider hatten sich zuletzt gewundert, wieso sich der VKR-Konzern, zu dem auch Velux gehört, einerseits vom Passivhaus distanziert und andererseits die Mehrheit an drexel und weiss hält. <br /> <br /> Die Gasser Passivhaustechnik, ein Bereich der Josias Gasser Baumaterialien AG, ist seit über 10 Jahren Schweizer Generalvertriebspartner der drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme. Nun übernimmt die Josias Gasser Baumaterialien AG 90 Prozent der Anteile des Passivhauspioniers von der dänischen VKR Holding. Zu diesem Zweck wird in Österreich eine eigene Holding, die GDR Holding GmbH, gegründet. Die restlichen zehn Prozent der Anteile halten in Zukunft die beiden drexel und weiss-Geschäftsführer Christof Drexel und Bernhard Rauter. Der Verkauf erfolgt, vorbehaltlich der Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde, zum 2.4.2013. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.<br /> <br /> Die neuen Eigentümer hätten zum Produktionsstandort Wolfurt, wo 52 Personen beschäftigt sind, ein klares Bekenntnis abgelegt, betonen Christof Drexel und Bernhard Rauter. Sie bleiben Geschäftsführer des Unternehmens.<br /> <br /> <b>Solides Wachstum durch gestärkte Basis</b><br /> „Mit Gasser verbindet uns eine jahrelange und auf großem Vertrauen basierende Geschäftsbeziehung. Umso mehr freut uns der Einstieg des Unternehmens bei drexel und weiss“, schildert Christof Drexel. „Bei den langfristigen strategischen Zielen besteht eine sehr starke Übereinstimmung.“ Zusammen mit den bereits im letzten Jahr eingeleiteten&nbsp; Umstrukturierungen schafft der Verkauf „die Voraussetzungen, mit unserer Spitzen-Technologie und unseren Produkten vor allem in den Kernmärkten Österreich, Schweiz und Deutschland die Marktanteile weiter zu erhöhen&quot;, ergänzt Bernhard Rauter. Die Gasser Passivhaustechnik habe in der Schweiz bereits eine starke Präsenz aufgebaut, die es nun noch weiter auszubauen gelte. In Deutschland werde drexel und weiss sein Engagement auf das ganze Bundesgebiet ausweiten.<br /> <br /> Die Josias Gasser Baumaterialien AG ist eine Tochter der Gebrüder Gasser Holding AG. Diese vereint insgesamt sechs Unternehmen unter einem Dach. Neben der Passivhaustechnik zählen zu den Geschäftsfeldern Fassadentechnik, Hoch- und Tiefbau, Gartenbau sowie Baumärkte für Endverbraucher. Geschäftsführer Josias F. Gasser sieht im Zusammenschluss mit drexel und weiss einen weiteren „Schritt in die richtige Richtung. Er ermöglicht, die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Verkauf an den Endkunden in einer Hand zu vereinigen und so den Wert für die Kunden weiter zu steigern. Nachhaltiges Bauen ist die Zukunft! Der Einstieg bei drexel und weiss als technologischem Marktführer für Passivhaustechnik aus Wolfurt ist ein Meilenstein in der Entwicklung der Familien-Holding und ergänzt diese optimal.“<br /> <br /> Geschäftsführer Christof Drexel hat mit Reinhard Weiss, der drexel und weiss im Juni 2012 verlassen hat, im Jahr 2000 das Unternehmen mit 2 Mitarbeitern gegründet und zum Markt- und Technologieführer in der Haustechnik für Passivhäuser gemacht. Heute beschäftigt die Unternehmensgruppe 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie setzte 2012 knapp 9 Millionen Euro um. Die Kompaktgeräte für Lüftung, Heizung und Warmwasserbereitung in Passivhäusern sind vielfach ausgezeichnet.<br /> <br /> <b>Über drexel und weiss</b><br /> Der Passivhaus- und Niedrigenergiehaus-Spezialist drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme gmbh ist Marktführer in seiner Branche. Erst kürzlich wurde das dezentrale Lüftungsgerät „aerosilent bianco“ des Unternehmens vom renommierten Passivhaus Institut in Darmstadt (PHI) zertifiziert und gilt als das effizienteste Lüftungsgerät seiner Klasse. Das ist das dritte Zertifikat des PHI, das drexel und weiss bekommen hat. Bereits 2010 erhielt das Kompaktgerät für Lüftung, Heizung und Warmwasserbereitung in Passivhäusern „aerosmart&quot; ein Zertifikat als „das beste Kompaktgerät auf dem Markt&quot;. 2011 wurde das Unternehmen für das „aerosilent centro“ mit einem weiteren Zertifikat des PHI ausgezeichnet.<br /> Sitz des im Jahr 2000 gegründeten Unternehmens ist in Wolfurt in Vorarlberg. Dort beschäftigt das Unternehmen 52 Mitarbeiter. drexel und weiss verfügt seit 2006 über eine Tochter in Deutschland. In der Schweiz, Dänemark, Italien, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Belgien bearbeitet drexel und weiss den Markt über Generalimporteure. Den Vertrieb für den mehrgeschossigen Wohnbau in Österreich hat mit Jahresbeginn 2013 die Walter Bösch GmbH &amp; Co KG, Lustenau, übernommen. Informationen unter <link http://www.drexel-weiss.at _blank>www.drexel-weiss.at</link><br /> <br /> <b>Über die Gebrüder Gasser Holding AG</b><br /> Die Schweizer Familienholding Gebrüder Gasser Holding AG mit Sitz in Freienbach vereint insgesamt sechs Unternehmen unter einem Dach: die Josias Gasser Baumaterialeien AG in Chur, die L. Gasser &amp; Co. AG, Hoch- und Tiefbau und die Gasser Gartenbau AG in Zürich, die Gasser Fassadentechnik AG in St. Gallen, die Gasser Gebäude AG und die «do it» Baumarkt AG mit vier Filialen für Endverbraucher im Kanton Graubünden. Bereits 1997 hat sich die Holding klar der Nachhaltigkeit verschrieben: „Nur eine solidarische Gesellschaft ist in der Lage, die erworbenen wirtschaftlichen Güter gerecht zu verteilen, die gesellschaftlichen Werte zu pflegen sowie mit den natürlichen Ressourcen haushälterisch umzugehen.“ Dieser umfassende Ansatz ist in allen Leitbildern der Gasser Firmen verankert. Das Gesamtunternehmen beschäftigt insgesamt 310 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten in der Schweiz. Der Jahresumsatz betrug im Jahr 2011 rund 112 Mio. Euro.<br /> <br /> <b>Über die Josias Gasser Baumaterialien AG</b><br /> Die „Josias Gasser Baumaterialien AG“ wurde im Jahr 1948 als Einzelfirma von Josias Gasser in Haldenstein, Kanton Graubünden gegründet. 1984 übernahm dessen Neffe Josias F. Gasser das Familienunternehmen mit 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zwei Filialen. Der Ausbau des Filialnetzes mit zusätzlichen Geschäftsfeldern erfolgte weitgehend selbstfinanziert und kristallisiert sich um die Vision der nachhaltigen Entwicklung und der strategischen Ausrichtung „Nähe zum Kunden, Kompetenz und Qualität der Produkte und Dienstleistungen“. 1999 bezog die Josias Gasser Baumaterialien AG ihr neues, mehrfach ausgezeichnetes Firmengebäude in Chur (u.a. Schweizer und europäischer Solarpreis), das in Bezug auf den Bürotrakt mehr Energie produziert als es verbraucht. Im Jahr 2000 hat die Josias Gasser Baumaterialien AG den Generalimport für drexel und weiss in der Schweiz übernommen.&nbsp; Heute verfügt die Josias Gasser Baumaterialien AG über elf Standorte, an denen 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten. Informationen unter <link http://www.gasser.ch _blank>www.gasser.ch</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 17:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>dena-Wettbewerb &quot;Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen&quot;</title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/dena-wettbewerb-energieeffizienz-in-oeffentlichen-einrichtungen/</link>
			<description>Für ihren Wettbewerb „Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen –Gute Beispiele 2013“ sucht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für ihren Wettbewerb „Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen –Gute Beispiele 2013“ sucht die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) innovative und vorbildliche Projekte, die möglichst viel Endenergie eingespart haben. Bewerben können sich unter anderem: Gemeinden, Städte, Landkreise, Landes- und Bundesbehörden, aber auch kommunale, landes- und bundeseigene Unternehmen. Teilnahmeschluss ist der 14. August 2013. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro vergeben.&nbsp; 
Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Er findet in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund statt und steht, nach dem großen Erfolg in den letzten Jahren, 2013 erstmalig allen öffentlichen Einrichtungen offen. 
Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Verbänden sowie der dena bewertet die eingereichten Projekte und wählt die Preisträger aus. Die feierliche Preisverleihung erfolgt auf dem dena-Energieeffizienzkongress, der am 25. und 26. November 2013 in Berlin stattfindet.&nbsp; 
Um sich zu qualifizieren, müssen die eingereichten Projekte Endenergieeinsparungen erreicht haben und bereits evaluiert sein. Teilnehmen können öffentliche Einrichtungen jeder Größe, die zu mindestens zwei Dritteln im Besitz der öffentlichen Hand sind.&nbsp; 
Die Teilnahme am Wettbewerb macht sich doppelt bezahlt: Neben der Chance auf ein Preisgeld werden alle eingereichten Projekte das öffentlichkeitswirksame Label &quot;Good Practice Energieeffizienz&quot; der dena erhalten, sofern sie die Anforderungen des Labels erfüllen und unabhängig davon, ob sie zu den Gewinnern des Wettbewerbs zählen. Das Good-Practice-Label kennzeichnet beispielgebende Projekte, die zur Endenergieeinsparung beitragen. Weitere Informationen zum Wettbewerb, den Teilnahmebedingungen und zum Good-Practice-Label sind zu finden unter <link http://www.energieeffizienz-online.info/ - external-link-new-window>www.energieeffizienz-online.info</link>.&nbsp; 
Die Durchführung des Wettbewerbs und die Verleihung des Labels sind Aktivitäten der dena im Rahmen der Kommunikationsplattform zur Unterstützung der nationalen Umsetzung der EU-Energiedienstleistungsrichtlinie (EDL-Richtlinie). Das Projekt wird vom BMWi aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 17:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ravensburg: Kunstmuseum im Passivhaus-Standard eröffnet</title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/ravensburg-kunstmuseum-im-passivhaus-standard-eroeffnet/</link>
			<description>Darmstadt/Ravensburg. Im neuen Kunstmuseum Ravensburg ist nicht nur der „Inhalt“ sehenswert, auch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Darmstadt/Ravensburg.</i> Im neuen Kunstmuseum Ravensburg ist nicht nur der „Inhalt“ sehenswert, auch das Gebäude ist ein kleines Meisterwerk – der weltweit erste Museumsbau im Passivhaus-Standard. Mit der Eröffnung am zweiten März-Wochenende 2013 wurde nicht nur ein neuer Anlaufpunkt für Kunstliebhaber in der historischen Innenstadt gefeiert, sondern zugleich ein Highlight des energieeffizienten Bauens.
„Die größte Herausforderung war die geringe Zahl an Fenstern“, sagt Florian Lang von dem für die Passivhaus-Planung zuständigen Büro Herz &amp; Lang. Gemälde vertragen kein natürliches Licht und können mit künstlichem Licht besser in Szene gesetzt werden, die energetisch nutzbare Sonneneinstrahlung bleibt dadurch aber gering. Als „interne Wärmequellen“ wirken ausgleichend wiederum die vielen Besucher des Museums. „Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass das Passivhaus-Prinzip, die Wärme im Gebäude zu halten, auch hier gut funktioniert“, sagt Lang.
Eine besondere Lösung wurde bei dem Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros Lederer, Ragnarsdóttir &amp; Oei auch für die Ziegelfassade benötigt. Hier galt es für die Passivhausexperten, energetisch ungünstige Wärmebrücken zu vermeiden. Zwischen Betonhülle und Außenwand wurde eine 24 Zentimeter dicke Kerndämmung aus Mineralwolle eingesetzt. Für die Befestigung der Fassade wählten Lang und seine Kollegen Anker und Edelstahlkonsolen mit einem reduzierten Stahlanteil. Bezüglich der Raumluft waren die Maßstäbe aufgrund der Gebäudenutzung ohnehin hoch. Eine Luftdichtheitsmessung ergab mit n50=0,3 l/h einen Spitzenwert, der die Anforderungen des Passivhauses noch deutlich unterbietet. Bei der Haustechnik bietet eine Lüftungsanlage mit Wärme- und Feuchterückgewinnung nicht nur optimale Bedingungen für empfindliche Kunstobjekte, sondern auch ein angenehmes Klima für die Besucher des Museums.
„Letztlich stellte sich heraus“, so Lang, „dass für die hohen Anforderungen, die die wertvollen Kunstwerke an das Raumklima stellen, der Passivhausstandard die optimale Lösung ist.“ 
&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_Kunstmuseum_Ravensburg.jpg.jpg" height="193" width="300" alt="" />
Foto: Wikimedia
Weitere Informationen: 
<link http://www.herz-lang.com>www.herz-lang.com</link> 
<link http://www.kunstmuseum-ravensburg.de>www.kunstmuseum-ravensburg.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 11:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Messungen belegen Qualität von Passivhaus-Siedlung in Innsbruck</title>
			<link>http://www.phk-verlag.de/news/newsdetails/artikel/messungen-belegen-qualitaet-von-passivhaus-siedlung-in-innsbruck/</link>
			<description>Energieeffizienz und hohe Nutzerzufriedenheit in den 354 Wohnungen im Lodenareal</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Innsbruck/Darmstadt. </i>Die Entscheidung für den Passivhaus-Standard beim Bau von geförderten Mietwohnungen im Innsbrucker Lodenareal hat sich voll ausgezahlt: Die angestrebten Werte zu Energieeffizienz und Raumluftqualität konnten in mehrjährigen Messungen bestätigt werden, wie die Verantwortlichen des Projekts am Donnerstag in einem Pressegespräch mitteilten. Befragungen zeigten demnach auch eine ausgesprochen hohe Zufriedenheit der Bewohner.
Die Wohnanlage habe „den Praxistest voll bestanden“, sagte der Tiroler Energielandesrat Anton Steixner bei der Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojekts. Die Erwartungen seien sowohl beim Energieverbrauch als auch bei der Zufriedenheit der Bewohner übertroffen worden. „Wir hoffen, dass viele solche Anlagen in Tirol gebaut werden.“ Das Projekt der Wohnbaugesellschaft Neue Heimat Tirol wurde 2009 fertiggestellt. Bis heute zählt das Lodenareal zu den größten Passivhaus-Anlagen der Welt. Planung und Umsetzung wurden durch die Passivhaus Dienstleistung in Darmstadt begleitet.
Unter Leitung der öffentlichen Beratungsstelle Energie Tirol wurden 18 Modellwohnungen mit Komfortlüftung messtechnisch ausgewertet. Der Heizenergieverbrauch lag durchgängig nur bei einem Viertel von dem in Gebäuden mit konventionellem Neubaustandard. Die Raumtemperatur konnte auch bei Außentemperaturen von -15° C auf 24° C gehalten werden. Hohe Luftfeuchtigkeit wurde vermieden, die Grenzwerte für die CO<sub>²</sub>-Belastung wurden ebenfalls immer eingehalten. Mehr als 90 Prozent der Bewohner bestätigten in einer Befragung ihre Zufriedenheit mit den modernen Passivhauswohnungen. „Die monatlichen Heizkosten bei einer 50 m²-Wohnung in Tirol liegen durchschnittlich bei etwa 23 Euro“, sagte Prof. Dr. Klaus Lugger, Geschäftsführer von Neue Heimat Tirol, „bei einer gleich großen Wohnung am Lodenareal nur bei etwa 8 Euro“.
„Die Messergebnisse belegen die hohe Qualität des Lodenareal-Projekts“, sagte Dr. Wolfgang Feist, Professor für Bauphysik an der Universität Innsbruck und Leiter des Passivhaus Instituts. „Die Wohnanlage erfüllt bereits jetzt die EU-Vorgabe für 2020. Das österreichische Bundesland Tirol hat damit Weitsicht bewiesen und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des energieeffizienten Bauens.“
Die Passivhaus-Anlage Lodenareal hat eine Wohnnutzfläche von 26.000 m². Das Gebäude verfügt über passivhaustypische Dämmwerte, Dreischeiben-Verglasungen und eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Zwei Grundwasserbrunnen werden zur Vorerwärmung bzw. -kühlung der Luft eingesetzt. Der Restenergiebedarf für Heizung und Warmwasser wird mit einer 1.000 m² Solarfläche sowie einer Pellet-Anlage abgedeckt. Die mehrjährigen Messungen führte Energie Tirol gemeinsam mit dem Institut für Bauphysik der Universität Innsbruck, der AEE Intec und dem IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum durch. Gefördert wurde das Forschungsprojekt vom Land Tirol und den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB).]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 10:31:00 +0100</pubDate>
			
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