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Donnerstag, 23.02.2012

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Protokollband "Passivhaus-Verkaufsstätten" erschienen

 

Energie-Effizienz in Verkaufstätten clever genutzt als Mittel zur Kostenreduktion und Kundenfreundlichkeit: Der nun erschienene Protokollband Nr. 40 befasst sich mit dem Thema „Einsatz von Passivhaus-Effizienz in Verkaufsstätten“, und zeigt neben enormen Potentialen zur Kosteneinsparung auch, wie einfach, aber gleichzeitig komfortabel und architektonisch ansprechend Energie-Einsparen sein kann. Er läutet damit die Publikationsreihe zur Phase V des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser ein, dessen Herausgeber das Passivhaus Institut ist. Gefördert wird die Phase V durch proKlima – Der enercity-Fonds, Mitveranstalter der diesjährigen Internationalen Passivhaustagung, sowie durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, das Land Hessen und die Faag Technik GmbH.

Die Besonderheit von Verkaufsstätten liegt darin, dass sie deutlich höhere Energieverluste durch Warenkühlung, Beleuchtung und Lüftung als durch die Gebäudehülle aufweisen. Auf diese drei Themenfelder konzentriert sich daher der Protokollband, behandelt aber auch hochfrequentierte Eingangsbereiche und den Wärmeschutz bei großen Hallen. In diesem Zusammenhang wird auch die oft gestellte Frage beantwortet, wie weit man die Gebäudehülle in Verkaufsstätten überhaupt dämmen sollte.

In „Passivhaus-Verkaufsstätten“ werden die typischen Beispiele wie Möbel- und Geschäftshäuser vorgestellt, sowie auch ein Supermarkt, der bereits 2008 ein Pilot- Zertifikat vom Passivhaus Institut erhalten hat. Passivhaus-Technik ist eben nicht nur Theorie – sondern kann heute praxisreif angewendet werden und führt dabei zu Verbesserungen um Faktoren 3 bis 10 bei konsequenter Umsetzung.

Donnerstag, 26.01.2012 12.01 Alter: 28 Days