Nachricht
Plus-Energie-Passivhaus von KAMPA
Fertighausmarke meldet sich mit neuem Musterhaus eindrucksvoll zurück
Just in time: Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat Mitte August das neue Förderprogramm für Plus-Energie-Standard aufgelegt. Und Fertighausspezialist KAMPA hat schnell reagiert: Mit einem Plus-Energie-Musterhaus in Passivbauweise, das Mitte September in Leipzig-Paunsdorf eröffnet wurde.
Seit längerer Zeit sind sich alle Fachleute einig: Dem Plus-Energie-Standard gehört die Zukunft. Das hat man auch in Berlin erkannt und unterstützt jetzt Bauherren, die Gebäude errichten, die „deutlich mehr Energie produzieren, als für deren Betrieb notwendig ist“ (www. forschungsinitiative.de). KAMPA hat damit die Nase vorn, denn das neue Musterhaus in Leipzig-Paunsdorf entspricht bestens den aktuellen Vorgaben.

Das angenehm zurückhaltende Haus überzeugt mit reduzierter Formensprache, zweifarbiger Putzfassade und einer konsequent strengen Fenstergeometrie. Fast zeitlos puristisch präsentiert sich das 153 Quadratmeter große Einfamilienhaus mit 30 Grad Dachneigung und 190 cm Kniestock. Ausgelegt ist es für eine vierköpfige Familie, die auf viel Komfort zurückgreifen kann: Raumhöhe 2,70 m im Erdgeschoss inklusive höherer Innentüren, eine gerade laufende Treppe mit Edelstahl/Glasgeländer, offener Deckenbereich mit Galerie, Küche mit Kochinsel und Speisekammer, Elterntrakt mit Ankleide, großes Familienbad mit Schiebeelementen usw.
Highlights finden sich auch im Technikbereich. Passivbauweise bedeutet in diesem Fall: Nur noch 15 Kilowattstunden pro m² (kWh/m²) Heizwärmebarf, bei einem Primärenergiebedarf von 79,5 kWh/m² pro Jahr nach phpp und 13,2 kWh/m² pro Jahr nach EnEv. Damit ist auch „KfW 40“ gesichert, was unterm Strich neben dem Förderdarlehen einen Tilgungszuschuss von 5.000 Euro von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) garantiert. Das Projekt wird außerdem von der Sächsischen AufbauBank und der Sächsischen Energieagentur (Saena) gefördert, was einen weiteren Zuschuss von 14.000 Euro Förderung (100 Euro/m² der sog. „Energiebezugsfläche“) ermöglicht.
Das Haus steht auf einer Thermobodenplatte mit 30 cm Dämmung. Die Haustechnik ist untergebracht in einem sieben Quadratmeter großen EG-Technikraum. Sie beinhaltet eine Luft/Luft-Wärmepumpe mit vorgeschaltetem Erdwärmetauscher (Energiegewinn im Winter, Kühleffekt im Sommer) und einem so genannten Enthalpie-Tauscher, der Wärme- und Feuchterückgewinnung optimiert. Gerade bei extrem dichten Häusern eine sinnvolle Maßnahme zur Regulierung der Raumluftfeuchte.
Herzstück der Technik ist die vollflächige Indach-Dünnschicht-Photovoltaikanlage (130 Quadratmeter auf beiden Dachflächen mit zwölf Kilowatt Peak), hinterlüftet, sodass ein Abschluss mit Dachziegeln nicht mehr benötigt wird. Das Solardach erzeugt mehr Energie, als im Haus verbraucht wird: Das Einfamilienhaus als dezentrales Mini-Kraftwerk – eine Utopie wird wahr!
Für das Handling im Alltag setzt KAMPA auf noch mehr Komfort. Ein Bussystem von Busch-Jaeger erlaubt ein Gebäudemanagement, das eine Vernetzung von Kommunikation, Home-Entertainment und Energieeffizienz ermöglicht. Alles per Smartphone oder Laptop fernsteuerbar. Wärmepumpe, Fotovoltaikanlage, Licht, Jalousien, Hausüberwachung usw. lassen sich hiermit ansteuern, Verbrauchswerte sind abrufbar und bei Bedarf auch abschaltbar. Und zum Schluss: Über eine Unterputz-Ladestation für iPhone/ipod wird die Verbindung zu Digitalradio und Audio-System hergestellt. Alles abgestimmt auf die Schalterprogramme.
Weitere Informationen auf der KAMPA-Website
