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Mittwoch, 08.02.2012

Nachricht

Doch beste KfW-Förderung für Passivhäuser möglich!

Die KfW macht Passivhaus-Bauherren Hoffnung. Ab 1. Juli ist eine Förderung in der besten Effizienzhausklasse doch auch für Passivhäuser möglich, sofern der Primärenergiebedarf nachgewiesen wird.

Kürzlich erst hatten wir an dieser Stelle berichtet, dass die KfW das Passivhaus ab 1. Juli nur noch als zweitbesten Baustandard fördert. 

Auf Anfrage des Passivhaus Kompendiums bestätigte die KfW, dass die Berechnungen nach PHPP nicht EnEV-konform seien, weil die Einhaltung primärenergetischen Anforderungen nicht nachgewiesen werden müssen.

Obwohl die KfW davon ausgeht, dass der Effizienzhaus-40-Standard von Passivhäusern erreicht wird, wird nur in der mittleren Effizienzklasse gefördert, weil Fälle bekannt seien, in denen Zweifel bestünden, ob die KfW-Anforderungen erfüllt seien.

Aber die KfW macht in Ihrer Stellungnahme auch Hoffnung auf eine Förderung in der höchsten Effizienzklasse. Eine Sprecherin äußerte sich uns gegenüber: "Sofern der Nachweis erbracht wird, dass ein Passivhaus auch die Bedingungen eines EH40 erfüllt, kann dies auch als solches gefördert werden."

Das Passivhaus Institut hat inzwischen darauf hingewiesen, dass mit der neuesten Version des PHPP der gewünschte Nachweis des Primärenergiebedarfs nach EnEV erbracht werden kann.

 

Dienstag, 13.07.2010 16.58 Alter: 2 Years